Hygienekonzept 20/21

Grundlagen:

  • Rahmenhygieneplan des KM vom 01.08.2020

  • Sechste Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (Stand 01.08.2020)

  • Rahmenhygienekonzept Sport (Ministerien des Inneren, für Sport und Integration und für Gesundheit und Pflege)

Die nach wie vor potenziell sehr dynamische Entwicklung der Corona-Pandemie erfordert es, das Infektionsgeschehen weiterhin zu beobachten und angemessene Infektionsschutzmaßnahmen zu beachten.
Dabei ist die Aufnahme der Beschulung in vollständigen Lerngruppen ohne Mindestabstand von 1,5 m nur bei Einhaltung der Infektions- und Hygienemaßnahmen umsetzbar. 

Ab Schuljahresbeginn 2020/2021 greift das folgende dreistufige Verfahren, das am konkreten Infektionsgeschehen orientiert ist und zunächst die einzelne Klasse bzw. die einzelne Schule, dann aber auch die Infektionszahlen auf Kreisebene in den Blick nimmt.
Ziel der geänderten Szenarien ist es weiterhin, auf eine sich verändernde Infektionslage zu reagieren und gleichzeitig den Schüler/-innen bei verschlechternder Infektionslage möglichst lange eine Teilnahme am Präsenzunterricht zu ermöglichen. 

 

Anpassung der Maßnahmen an das Infektionsgeschehen:

Stufe 1: Sieben-Tage-Inzidenz < 35 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Landkreis/kreisfreie Stadt) 

  • Regelbetrieb unter Hygieneauflagen unter Beachtung des zwischen dem StMUK und StMGP abgestimmten Rahmen-Hygieneplans.

Stufe 2: Sieben-Tage-Inzidenz 35 - < 50 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Landkreis/kreisfreie Stadt) 

  • Ab Jahrganssgstufe 5 Mund-Nasen-Bedeckung auch am Sitzplatz im Klassenzimmer

  • An den Grundschulen muss in dieser Stufe im Unterricht keine Maske getragen werden

Stufe 3: Sieben-Tage-Inzidenz ab 50 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Landkreis/kreisfreie Stadt): 

  • Verpflichtung zum Tragen einer geeigneten MNB für Schüler auch am Sitzplatz im Klassenzimmer für Schüler aller Jahrgangsstufen.

  • Soweit aufgrund der baulichen Gegebenheiten der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, bedeutet dies eine zeitlich befristete erneute Teilung der Klassen und eine damit verbundene Unterrichtung der Gruppen im täglichen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht.

  • Erstklässler sollen, soweit das Gesundheitsamt keine andere Entscheidung trifft, Präsenzunterricht erhalten.

  • Notbetreuung möglich.

 

Grundsätzlich:

Personen, die

  • mit dem Corona-Virus infiziert sind oder entsprechende Symptome (z.B. Fieber, trockener Husten, Atemprobleme, Verlust des Geschmacks-/ Geruchssinns, Hals-, Gliederschmerzen, Übelkeit/Erbrechen, Durchfall) aufweisen oder

  • in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder

  • bei denen seit dem letzten Kontakt mit einer infizierten Person noch nicht 14 Tage vergangen sind oder

  • die einer sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegen,

dürfen die Schule nicht betreten.

 

1. Persönliche Hygiene:

Folgende Hygiene- und Schutzmaßnahmen sind zu beachten:

  • Regelmäßiges Händewaschen mit Seife für 20 – 30 Sekunden https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/

  • Abstandhalten von mindestens 1,5m in öffentlichen Bereichen, soweit möglich

  • Einhaltung der Husten- und Niesetikette (Husten oder Niesen in die Armbeuge oder in ein Taschentuch, ggfs. wegdrehen))

  • Verzicht auf Körperkontakt (z. B. persönliche Berührungen, Umarmungen, Händeschütteln), sofern sich der Körperkontakt nicht zwingend aus unterrichtlichen, pädagogischen Notwendigkeiten oder Erste-Hilfe-Maßnahmen ergibt

  • Vermeidung des Berührens von Augen, Nase und Mund

  • Verwendung von Desinfektionsmitteln ist generell möglich

  • öffentliche zugängliche Gegenstände (Türklinken oder Fahrstuhlknöpfe, ...) möglichst nicht mit der vollen Hand, bzw. Fingern anfassen 

 

2. Mund-Nasen-Bedeckung (MNB):

Das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) ist grundsätzlich für alle Personen auf dem Schulgelände verpflichtend. Diese Pflicht umfasst alle Begegnungsflächen im Schulgebäude und auch im freien Schulgelände (Pausenhof, vor der Schule).

Grund- und Mittelschüler dürfen die MNB abnehmen, wenn:

  • sie auf ihrem Platz im Klassenzimmer sitzen

  • sie Musik und Sport machen

  • die Lehrkraft aus pädagogisch-didaktischen oder schulorganisatorischen Gründen eine Ausnahme erlaubt

Lehrkräfte dürfen die MNB im Klassenzimmer abnehmen, sofern sie den Mindestabstand zu den Schülern einhalten.

 

3. Im Schulhaus:

  • Bei den jeweiligen Eingangstüren sind Desinfektionsmittelspender aufgestellt, da alle Personen vor Betreten des Schulhauses eine Handdesinfektion vornehmen sollten. Die Lehrkräfte achten darauf.

  • Den Schülern und Lehrkräften ist gestattet, sich alternativ im Klassenzimmer oder in den Sanitärbereichen die Hände für 20 – 30 Sekunden zu waschen.

 

4. Im Klassenzimmer:

  • Im Klassenzimmer kann auf die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m zwischen den Schülern verzichtet werden, was uns einen regulären Unterrichtsablauf ermöglicht.

  • Partner- und Gruppenarbeiten im Rahmen der Klasse sind wieder möglich, da zwischen Schülern kein Mindestabstand mehr einzuhalten ist.

  • Möglichst feste Sitzordnungen bilden, frontale Ausrichtung.

Im Schulgebäude und auf dem Pausenhof soll weiterhin auf einen Mindestabstand von 1,5 m geachtet werden.

 

5. Klassenübergreifender Unterricht:

  • In den Klassen- und Kursräumen sollen möglichst feste Sitzordnungen eingehalten werden.

  • Eine jahrgangsübergreifende Durchmischung der Lerngruppen sollte möglichst vermieden werden.

  • Im Religions-/ Werk-/Kochunterricht ist auf eine „blockweise“ Sitzordnung der Teilgruppen im Klassen-/Kursraum zu achten.

 

6. Computerraum:

  • Vor und nach der Nutzung der Computer waschen sich die Schüler gründlich mit Seife die Hände.

 

7. Klassensätze von Büchern:

  • Vor und nach der Nutzung der Bücher für die Allgemeinheit waschen sich die Schüler gründlich mit Seife die Hände.

 

8. Begegnungsflächen:

  • Personenansammlungen sollen im Schulhaus vermieden werden. Wegführungen und Bodenmarkierungen helfen eine geordnete Zugführung der Schüler und Lehrkräfte zu erreichen.

  • Nach Unterrichtsende sollte eine angemessene Aufsicht im Eingangs-/ Ausgangsbereich sichergestellt werden.

 

9. Pausen:

  • Unterer-Pausenhof: Klassen 3 und 4 

  • Mittlerer-Pausenhof: Klassen 1 und 2 

  • Oberer-Pausenhof: Klassen 5, 6 und 7

  • Schulvorplatz-Villa-Schwimmbad:  

    • Klassen: 8 und 9a

    • Klassen: 9b, 10V1 und 10V2 

  • Im Wechsel siehe Pausenplan

  • Vor und nach der Pause sorgt die Pausenaufsicht für eine geregelte Rückkehr in die Klassenzimmer v. a. bei den Eingängen.

  • Auf eine Handreinigung wird geachtet.

10. Hygiene im Sanitärbereich:

  • Ansammlungen von Schülern im Sanitärbereich sind zu vermeiden.

  • In den Pausen sollte eine angemessene Aufsicht den Zugangsbereich der Toiletten gewährleisten.

  • In der Grundschule bleiben die Eingangstüren der Sanitärräume durch Stühle während der Unterrichtszeit geöffnet.

 

11. Raumhygiene:

Mindestens alle 45 Minuten werden die Klassen-/Kursräume intensiv stoßgelüftet bzw. quergelüftet durch vollständig geöffnete Fenster über mind. 5 Minuten. Alle Oberflächen, auch Türklinken, Lichtschalter, Handläufe u. Ä. werden am Ende des Schultages gereinigt. 

Die gemeinsame Nutzung von Gegenständen sollte möglichst vermieden werden (kein Austausch von Arbeitsmitteln, Stiften, Lineal, o. Ä.)

In den Klassen-/Kursräumen ist auf das Vorhandensein von Seifen-, Desinfektionsspendern und ausreichend Papiertüchern zu achten.

Auch im Lehrerzimmer sollten Seifen-, Desinfektionsspender und Papierhandtücher vorhanden sein.

12. Fachunterricht:

Sport- und Musikangebote können unter Beachtung der Hygieneregeln wieder stattfinden.

Gesang:

  Stufe1/2:

  •   Versetzt aufstellen und möglichst in dieselbe Richtung singen

  •   Mindestabstand einhalten

  •   Bereits nach 20 min. soll 10 min. gelüftet werden

  Stufe 3:

  •   Nur einzelne Schüler dürfen singen

  •   Erhöhter Mindestabstand von 2,5 m

Sportunterricht:

  Stufe 1/2:

  •   Die Kinder sollen nach dem Sportunterricht gründlich die Hände waschen. In den Umkleidekabinen gilt der Mindestabstand von 1,5 m.

  Stufe 3:

  •   Durchführern sportpraktischer Inhalte zumutbar/möglich, soweit das Tragen von MNB sowie der Mindestabstand von 1,5 m von den Beteiligten eingehalten wird

13. Auftreten von Erkältungs- bzw. respiratorischen Symptomen:

  • Bei leichten Symptomen (Schnupfen, gelegentliches Husten) ist ein Schulbesuch möglich, wenn nach 24 h kein Fieber entwickelt wurde. (Davon kann in der GS abgewichen werden -als Faustregel belassen wir die Lösung aber!!!)

  • Schüler mit reduziertem Allgemeinzustand, Fieber, Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen nicht in die Schule kommen, bzw. werden nach Hause geschickt. (Falls dies nicht möglich ist, werden sie isoliert.)

  • Wiederzulassung zum Schulbesuch nach einer Erkrankung erfolgt nach 24 h symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen oder Husten)

  • Die fieberfreie Zeit sollte 36 h betragen. Im Zweifel entscheidet der Hausarzt über eine Testung.

  • Sollte Stufe 3 eintreten (d.h. die grundsätzliche Anzahl der Corona-Fälle steigt rapide an), dann ist eine Wiederzulassung erst nach Vorlage eines negativen Testes/ oder Attests möglich.

 

14. Corona Verdachtsfälle:

Einschaltung des Gesundheitsamtes bei Verdachtsfällen

  • zeitlich befristete Einstellung des Präsenzunterrichtes der jeweiligen betroffenen Klasse/Lerngruppe

  • rasche Testung der Betroffenen

 

15. Vorgehen bei Auftreten eines bestätigten Falls einer COVID-19-Erkrankung:

Tritt ein bestätigter Fall einer COVID-19-Erkrankung bei einem Schüler auf:

  • so wird die gesamte Klasse für vierzehn Tage vom Unterricht ausgeschlossen

  • eine Quarantäne durch das zuständige Gesundheitsamt angeordnet.

Alle Schüler der Klasse werden am Tag 1 nach Ermittlung sowie am Tag 5 bis 7 nach Erstauftreten auf SARS-CoV-2 getestet. Sofern durch das Gesundheitsamt nicht anders angeordnet, kann im Anschluss an die vierzehntägige Quarantäne der reguläre Unterricht wieder aufgenommen werden.

 

16. Zuständigkeiten:

Für die Anordnung von (Teil-)Schließung, Quarantänemaßnahmen von Schülern und Lehrern sind das Gesundheitsamt bzw. übergeordnete Schulaufsichtsbehörden zuständig!

 

17. Veranstaltungen, Schülerfahrten:

Mehrtägige Schülerfahrten sind bis Ende Januar 2021ausgesetzt. Wie es danach weitergeht, wird aufgrund der weiteren Entwicklung der Infektionszahlen entschieden werden.

Eintägige bzw. stundenweise Veranstaltungen sind -soweit pädagogisch in dieser herausfordernden Zeit erforderlich und schulorganisatorisch vertretbar- zulässig

18. Obst- und Joghurtprogramm in der GS:

  • Die Ausgabe von Obst und Joghurt in den Klassen 1 bis 4 ist möglich, sofern das Abstandsgebot von 1,5 m eingehalten wird

 

19. Essensausgabe in den Ganztagsklassen der Mittelschule:

  • Ist möglich, sofern das Abstandsgebot von 1,5 m eingehalten wird

 

Hinweis:

Ein zentral gesteuertes, bayernweit einheitliches Vorgehen, wie es bei den landesweiten Schulschließungen Mitte März bzw. bei der schrittweisen Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebes angewandt worden ist, wäre nur für den Fall einer landesweiten „zweiten Welle“ erforderlich. Vielmehr sollen die Maßnahmen jeweils am lokalen bzw. regionalen Infektionsgeschehen ausgerichtet werden. Die letzte Entscheidung trifft das zuständige Gesundheitsamt in Abstimmung mit der Schulaufsicht.

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